Stabwechsel an der Spitze des VEBA-Aufsichtsrats

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Mit dem Ende der morgigen Hauptversammlung in Essen legt Hermann Josef Strenger sein Amt als Aufsichtsratsvorsitzender der VEBA AG nieder. Diese Entscheidung hat er im Rahmen seiner persönlichen Lebensplanung getroffen.


Strenger gehört dem VEBA-Aufsichtsrat seit mehr als 12 Jahren an. 1993 wurde er zum Vorsitzenden des Gremiums gewählt. Die Kontrollaufgaben des Aufsichtsrates leitete Strenger mit großer Erfahrung, außerordentlichem Engagement und Weitsicht. Besonders am Herzen lag ihm dabei das enge Vertrauensverhältnis zum VEBA-Management. Wohlwollend im Sinne einer erfolgreichen Entwicklung des Unternehmens, aber ebenso kritisch in der Diskussion strategischer Entscheidungen sorgte Strenger für eine außerordentlich erfolgreiche Epoche der VEBA-Geschichte, die wie keine andere von nachhaltigen Veränderungen geprägt ist.


Strenger wird morgen zum letzten Mal - gewohnt souverän und mit straffem Zügel - die Hauptversammlung der VEBA AG leiten. Sie ist gleichzeitig die letzte Hauptversammlung der Gesellschaft unter diesem Namen. VEBA geht mit einem Rekordergebnis, einem starken Fundament und einem klaren Kurs in die Fusion mit VIAG zur neuen E.ON AG. Als kluger Ratgeber und kritischer Begleiter hat sich Strenger auch in jeder Phase des Fusionsprozesses um VEBA außerordentlich verdient gemacht. In seiner konstituierenden Sitzung im Anschluss an die Hauptversammlung wird dem Aufsichtsrat der VEBA AG morgen die Wahl von Dr. Klaus Liesen zum Aufsichtsratsvorsitzenden vorgeschlagen. Liesen gehört dem Gremium seit 1991 an.