Stellungnahme

Staatssekretär Müller mahnt kosequente Energiewende an

Angesichts neuer Temperaturrekorde in Deutschland betonte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Michael Müller, die Notwendigkeit des Klimaschutzes. Er wandte sich vor allem gegen die Kritik am Emissionshandel und am Nationalen Allokationsplan.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - "Die zunehmenden Wetterextreme, Temperaturrekorde, Wassermangel, großflächig abschmelzende Eisflächen und die sich selbst in Europa ausbreitenden Wüsten bestätigen den durch die erhöhten Treibhausgas-Emissionen verursachten Klimawandel", so Müller. Es gehe nicht um Einzelereignisse sondern um den Beginn einer Entwicklung, die noch wesentlich bedrohlicher zu werden drohe, wenn nicht rechtzeitig umgesteuert werde.

Vor dem Hintergrund der Klimaerwärmung sei die Kritik am Nationalen Allokationsplan, der den Handel für die am Emissionshandel beteiligten Unternehmen regelt, völlig unangebracht. Müller: "Alle Bereiche der Wirtschaft und Gesellschaft müssen die Anstrengungen zur Minderung der Treibhausgase verstärken. Beim Klimawandel handelt es sich um eine schleichende Katastrophe, denn die Auswirkungen der steigenden Treibhausgas-Konzentrationen in einem veränderten Klimasystem haben eine Anpassungsfrist von vier bis fünf Jahrzehnten."

Der Kurs des Bundesumweltministeriums sei daher folgerichtig. "Nicht mehr hoher Energieverbrauch darf die Zukunft bestimmen, sondern die Verringerung des Energieverbrauchs durch effiziente Techniken, Energiedienstleistungen und erneuerbare Energien", sagte Müller.

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