Durchsuchung

Staatsanwaltschaft verteidigt Vorgehen im Fall Krümmel

In der Affäre um die Pannenserie im Atomkraftwerk Krümmel hat die Staatsanwaltschaft Lübeck die Erwirkung eines Durchsuchungsbeschlusses für Leitstand und Büroräume des Atommeilers verteidigt. Schließlich habe das schleswig-holsteinische Sozialministerium keine Daten herausgegeben.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Lübeck (ddp-nrd/sm) - Das Kieler Sozialministerium habe zwar über drei Namen verfügt, teilte die Staatsanwaltschaft am Montag mit. Unbekannt sei aber gewesen, welcher Mitarbeiter sich nach dem Trafobrand am 28. Juni eine Rauchmaske anlegen musste. Außerdem sei nicht bekannt gewesen, "ob die fragliche Person überhaupt unter den drei Namen gewesen war".

Polizisten hatten sich am 13. Juli mit einem Durchsuchungsbeschluss Zutritt zu Leitstand und Büroräumen des AKW verschafft. Die Leitung des Kraftwerks hatte sich zuvor geweigert, die Personalien des Reaktorfahrers preiszugeben.