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Staatsanwaltschaft prüft Anzeige zu dubioser EEX-Mail

Nach einer offenbar in betrügerischer Absicht verschickten E-Mail prüft die Staatsanwaltschaft Leipzig jetzt eine Anzeige der Strombörse EEX. Die EEX hatte die betreffende Mail als "gezielten Angriff" bezeichnet und einen Zugriff von außen auf ihre Systeme ausgeschlossen.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Leipzig (ddp/sm) - Die Staatsanwaltschaft Leipzig prüft eine Strafanzeige der Strombörse EEX gegen Unbekannt. Hintergrund ist eine dubiose E-Mail des Absenders eex.transparency@web.de, die am Montag in Umlauf gebracht wurde, jedoch nicht von der Leipziger Strombörse stammt.

Sie hatte laut EEX zum Teil Falschinformationen und irreführende Börsendaten zum Inhalt. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft bestätigte am Mittwoch auf ddp-Anfrage den Eingang der Anzeige. Sie werde nun geprüft.

Die Strombörse hatte sich nach Erhalt der E-Mail von deren Inhalt distanziert und von einem "gezielten Angriff" auf ihre Reputation gesprochen. Einen Zugriff von außen auf ihre Systeme und Börsendaten schloss die EEX derweil aus.