Anfangsverdacht

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Mitarbeiter der Stadtwerke Hannover

Heute hat die Staatsanwaltschaft Hannover die Stadtwerke Hannover AG darüber informiert, dass gegen zwölf Mitarbeiter der Anfangsverdacht der Vorteilsnahme besteht. Um diese Vorwürfe zu prüfen, durchsuchte der Staatsanwalt die Arbeitsplätze sowie die Privatwohnungen der beschuldigten Mitarbeiter.

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Laut Aussage der Ermittlungsbehörden wird der Vorwurf der Bewirtung durch Drittfirmen erhoben, auch sollen Weihnachtspräsente zugewandt worden sein. Nach den arbeitsvertraglichen Verpflichtungen der Stadtwerke Hannover AG gilt für die Annahme von Geschenken, Leistungen oder geldwerten Zuwendungen eine Jahresgrenze von 25 Euro.

Die betroffenen Mitarbeiter wurden von ihrer Arbeit freigestellt, um zu überprüfen, ob die erhobenen Vorwürfe zutreffen und ob gegebenenfalls arbeitsrechtliche Konsequenzen ergriffen werden müssen. Gleichzeitig prüfen die Stadtwerke Hannover die Konsequenzen für die Geschäftsbeziehungen zu den beiden hannoverschen Bauunternehmen, gegen die die Staatsanwaltschaft ermittelt.