Einspeisevergütung

Staatliche Förderung von Solarstrom wird deutlich gesenkt

Die staatliche Förderung von Solarstrom wird in den kommenden Monaten weiter deutlich zurückgefahren. Die Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen sinkt von Anfang November bis Ende Januar jeweils zum Monatsanfang um 2,5 Prozent, wie die zuständige Bundesnetzagentur am Mittwoch in Bonn mitteilte.

Solarenergie© electriceye / Fotolia.com

Bonn (AFP/red) - "Der Zubau von Photovoltaik-Anlagen ist nach wie vor hoch", erklärte Netzagentur-Präsident Jochen Homann. Die Einspeisevergütung für Solarstrom-Anlagen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wird laut Netzagentur monatlich automatisch angepasst. Dabei ist vorgesehen, die Vergütungssätze konstant um jeweils ein Prozent zu verringern. Eine zusätzliche Absenkung wird vorgenommen, wenn sich der Zubau oberhalb eines im EEG festgelegten Korridors bewegt.

Konditionen für Bestandsanlagen bleiben

Die Festlegung erfolge pro Quartal und sichere so "eine kontinuierliche Anpassung der Förderung an den zu erreichenden Zubaukorridor", erklärte Homann. Im Januar würden die Werte für das nächste Quartal veröffentlicht; Bestandsanlagen können weiter zu den bisherigen Konditionen betrieben werden. Die Einspeisevergütung soll dazu beitragen, dass sich erneuerbare Energien durch staatliche Förderung auf dem Markt durchsetzen. Sie sinkt jährlich, um Ökostrom nach und nach wirtschaftlich zu machen. Die staatliche Förderung wird über die sogenannte EEG-Umlage letztlich von den Stromkunden bezahlt.

Mit Photovoltaik-Rechner die Kosten überschlagen

Die Vorstellung von einer sicheren und langfristigen Energieversorgung mittels einer Solaranlage reizt immer mehr Hausbesitzer. Doch wie gut geeignet ist das jeweilige Dach für die Solarnutzung? Mit dem Photovoltaik-Rechner von Strom-Magazin.de lässt sich das ganz einfach herausfinden und eine erste Prognose über die zu erwartende Leistung der Anlage erstellen. Dazu müssen verschiedene Daten wie Dachneigung oder Standort in den Rechner eingetragen werden, der dann (kostenfrei) die Sonneneinstrahlung und Ertrag der Photovoltaik-Anlage errechnet.

Quelle: AFP