"Spiegel": EU nicht einverstanden mit Zusammenschluss von EdF und EnBW

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Das Hamburger Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtet in seiner neuesten Ausgabe, dass die Wettbewerbshüter der Europäischen Union Bedenken gegen den Zusammenschluss des französischen Staatskonzerns Electricite de France (EdF) und der Energie Baden-Württemberg (EnBW) haben. Die deutsch-französische Stromehe sei "mit dem Gemeinsamen Markt unvereinbar", zitiert "Der Spiegel" aus der Begründung einer vorläufigen Entscheidung. Hauptgrund sei demnach die Verhinderung eines wirksamen Wettbewerbs auf dem französischen Strommarkt.


Nach Ansicht von Wettbewerbskommissar Mario Monti, der eine endgültige Entscheidung bis zum 18. Februar treffen will, hätte gerade der deutsche Elektrizitätskonzern EnBW aufgrund der geographischen Nähe Chancen, in erfolgreiche Konkurrenz zur EdF in Frankreich zu treten und deren Monopol zu brechen. Mit dem Zusammenschluss könnte sich die EdF wirksamer vor Konkurrenz schützen.