Hohlräume verschließen

Spezialbeton soll Gefahr von Atommülllager Asse verringern

Im Atommülllager Asse verschließen Beschäftigte seit Montag weitere Hohlräume mit einem Spezialbeton. Wie das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) mitteilte, soll dadurch die Verformung des Grubengebäudes und die Gefahr eines verstärkten Wassereinbruchs verringert werden.

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Remlingen (ddp-nrd/red) - Nach Angaben der Behörde werden nur Kammern zubetoniert, in denen keine radioaktiven Abfälle lagern. Seit Mitte der 1990er Jahre waren die leeren Abbaukammern des früheren Salzbergwerks mit gemahlenem Salz aufgefüllt worden. Weil das Salz im Laufe der Zeit zusammensackte, bildeten sich an der Decke Hohlräume.

Diese sogenannten Firstspalte würden nun mit dem speziellen Bergbaubeton ausgegossen, sagte ein BfS-Sprecher. Insgesamt betreffe die Maßnahme die Firstspalte in etwa 80 Kammern. Die Verfüllung werde bis mindestens 2011 andauern, hieß es.