Strom-News
"Wucherpreise"Die SPD-Fraktion rät Verbrauchern angesichts bevorstehender Strompreiserhöhungen, ihren Stromanbieter zu wechseln. Verbraucher müssten die "Wucherpreise" nicht hinnehmen und sollten ihrem Stromversorger die Rote Karte zeigen.
Dresden (ddp-lsc/red) - Der energiepolitische Fraktionssprecher, Thomas Jurk, sagte am Montag in Dresden, bis zum Jahresende würden mindestens 40 Versorger die Preise spürbar anziehen, durchschnittlich um fünf Prozent. Das müsse sich der Kunde nicht gefallen lassen und sollte seinem Stromanbieter die Rote Karte zeigen, wenn er Wucherpreise nehme, sagte Jurk.
Jurk verwies darauf, dass sich die Großhandelspreise für Strom an den Börsen auf niedrigem Niveau bewegten. "Nachdem die staatliche Strompreisgenehmigung leider abgeschafft wurde, ist es umso wichtiger, dass nun die Möglichkeiten des Kartellrechts voll ausgeschöpft werden", so Jurk. Dies sei gerade deshalb geboten, weil eine Reihe von Anbietern keine Preiserhöhungen vornehme. "Willkür und Abzocke" müssten verhindert werden.
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Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat die geplanten Strompreiserhöhungen Anfang nächsten Jahres verteidigt. "Der Erfolg des Erneuerbaren Energien Gesetzes wirkt sich auf den Preis aus", so BDEW-Hauptgeschäftsführerin Hildegard Müller. Zudem verteuerten sich die Gebühren für die Stromleitungen.
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