Gleichberechtigung

SPD-Landeschefin bei NaturEnergie: Große Wasserkraft ins EEG einbeziehen

Ute Vogt, Landesvorsitzende der SPD Baden-Württemberg und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesinnenministerium informierte sich am Kraftwerksstandort im südbadischen Rheinfelden über den geplanten Neubau an der Stelle des ältesten Flusskraftwerks in Europa und die dafür notwendigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

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Ute Vogt, Landesvorsitzende der SPD Baden-Württemberg und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesinnenministerium, setzt sich für die Aufnahme der "Neuen Großen Wasserkraft" ins Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ein. "Nur wenn Investitionen in große neue Wasserkraftwerke gleichberechtigt neben Wind, Sonne und der kleinen Wasserkraft ebenfalls durch das EEG gefördert werden, können Land und Bund ihre Klimaschutzziele erreichen", sagt Vogt, die in dieser Woche den Ökostromanbieter NaturEnergie in Grenzach-Wyhlen besuchte.

Dies gelte vor allem durch die Realisierung des geplanten NaturEnergie-Kraftwerks in Rheinfelden, des größten Bauvorhabens im Bereich der regenerativen Energien in Deutschland. Ute Vogt und der energiepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Thomas Knapp, informierten sich am Kraftwerksstandort im südbadischen Rheinfelden über den geplanten Neubau an der Stelle des ältesten Flusskraftwerks in Europa und die dafür notwendigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Derzeit wird die Umsetzung der Neubaupläne dadurch verhindert, dass Wasserkraftwerke bisher nur bis zu einer Leistungsgrenze von fünf Megawatt gefördert werden. Nach Ansicht der SPD-Landesvorsitzenden stellt dies auch eine Blockade für weitere viel versprechende Projekte in Baden-Württemberg dar: In den Oberrheinkraftwerken Gambsheim und Iffezheim könnte jeweils eine zusätzliche fünften Turbine eingebaut werden und beim Hochrheinkraftwerk Albbruck-Dogern könnte im Zuge der anstehenden Neukonzessionierung im Jahre 2012 eine weitere große Menge an sauberem Strom erzeugt werden. Alleine durch die Erweiterung dieser bestehenden vier großen Wasserkraftwerke ließe sich die Stromproduktion am Rhein um rund weitere 800 Millionen Kilowattstunden pro Jahr steigern. Eine Menge, die ausreicht, um rund 265 000 Haushalte mit sauberem Strom nachhaltig zu versorgen.

Dies zeige, so Ute Vogt weiter, dass das Land Baden-Württemberg durch die Aufnahme der "Neuen Großen Wasserkraft" in das EEG einen gewichtigen Beitrag für eine sichere und saubere Energiezukunft leisten könne. Gleichzeitig würden die Fördergelder standort- und anlagengerecht verteilt. Frau Vogt verwies darauf, dass die verschiedenen erneuerbaren Energiepotenziale eines jeden Bundeslandes optimal gefördert und genutzt werden sollten. Auf Grund der besonderen Topografie Baden-Württembergs sei hierzulande die Große Wasserkraft nun mal die effizienteste Regenerativenergie.

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