Stromspartipps

Sparflamme: Effizienter Kochen und Geld sparen

Rund ein Fünftel seines Stroms verbraucht ein Haushalt für Kochen, Trocknen und Bügeln. Mit etwa 450 Kilowattstunden jährlich wird ein Großteil davon am Herd benötigt, das macht bei einem durchschnittlichen Drei-Personen-Haushalt rund 90 Euro aus, informiert der VBEW und gibt Tipps, wie beim Kochen Energie gespart werden kann.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

München (red) - Alte Gussplatten-Herde verbrauchen deutlich mehr Strom als solche mit Glaskeramikkochfeldern, informiert der Verband der Bayerischen Elektrizitätswirtschaft (VBEW). Noch sparsamer - aber auch teurer in der Anschaffung - sind Induktionsherde. Sie erhitzen nur die Kochtöpfe, nicht mehr die Herdoberfläche. Wer keinen neuen Herd kaufen und dennoch Energiesparen will, kann dies auch mit einem effizienten Kochverhalten tun.

Töpfe oder Pfannen sollten immer den gleichen Durchmesser haben wie die Herdplatte selbst. Sind sie nur zwei bis drei Zentimeter kleiner, gehen 30 Prozent der Energie ungenutzt verloren. Auch das Kochen ohne Deckel sollte man sich Abgewöhnen: der Stromverbrauch ist zwei- bis dreimal so hoch wie mit einem gut schließenden Deckel. "Töpfegucker" sollten einen Glasdeckel verwenden und so das Kochgut bei geschlossenem Deckel beobachten. Edelstahltöpfe sind energiesparender als Emailletöpfe. Auch ein ebener Topf- und Pfannenboden versteht sich von selbst: Er liegt gut auf der Herdplatte auf und nutzt die Wärme damit optimal.

Wer mit wenig Flüssigkeit dünstet, spart Energie und Zeit. Kartoffeln oder Gemüse müssen nicht von Wasser bedeckt sein, der entstehende Dampf gart auch. Wer etwa statt einem Viertel Liter Wasser nur einen Liter verwendet, verbraucht 25 Prozent Energie mehr. Außerdem kann man ohne weiteres die Herdplatte schon einige Minuten vor Ende der Garzeit ausschalten und die Restwärme ausnutzen.