Sparen bei den Mietnebenkosten

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Strom ist plötzlich gelb oder blau und billiger als je zuvor. Dennoch steigen in Deutschland die Mietnebenkosten: Die sogenannte zweite Miete für Wasserver- und Entsorgung, Müllabfuhr und Energiekosten verschlingt fast ein Viertel des gesamtem Wohnbudgets. Dies hat das Bonner Instituts für Städtebau (ifs) errechnet. Für Strom, Gas und andere Brennstoffe zahlten die Bundesbürger im Jahr 1999 rund 2,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor.


Eine Möglichkeit, die Heizkosten zu reduzieren, ist das Verlegen von Teppichboden. Textile Bodenbeläge vermitteln nicht nur optisch Wärme und Gemütlichkeit, Teppichböden wirken auch isolierend. Je nach Qualität des Teppichbodens können zehn bis zwölf Prozent der Wärmemenge eines Raumes, die bei Hartbelägen abfließen würde, vom Teppichboden im Raum gehalten werden. Dies entspricht einer Energieersparnis von etwa vier bis sechs Prozent. Im Jahr lassen sich so durchschnittlich zwischen dreißig und achtzig Mark - je nach Größe der Wohnung - einsparen.


Eine besonders energiesparende Lösung ist die Kombination von Teppichboden und Fußbodenheizung. Der textile Bodenbelag leitet die Wärme der Heizung schnell an die Raumluft weiter und verhindert gleichzeitig das schnelle Auskühlen des Bodens wenn einmal nicht geheizt wird. Gerade beim Übergang von der kalten zur warmen Jahreszeit können so etwa dreißig Heiztage im Jahr eingespart werden.


Praktische Tipps und weitere Informationen zum Thema bietet die Broschüre "Textiler Bodenbelag und Fußbodenheizung". Sie kann gegen Zusendung eines mit DM 1,10 frankierten Rückumschlags (DIN lang) unter folgender Adresse bestellt werden: Europäische Teppichgemeinschaft e.V. (ETG), Hans-Böckler-Straße 205, 42109 Wuppertal.


(ots)