Günstiger leuchten

Spar-Tipp: Dimmbare Energiesparlampen einsetzen

In den Herbst- und Wintermonaten schaffen Deckenfluter eine behagliche Atmosphäre. Mit Halogenlampen betrieben, können sie aber schnell zur Kostenfalle werden. Die Initiative EnergieEffizienz rät zu Deckenflutern mit herkömmlichen Glühlampen, die dann durch Energiesparlampen ersetzt werden können.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Viele der marktüblichen Deckenfluter werden mit 300 oder sogar 500 Watt-Halogenlampen betrieben und verbrauchen dadurch sehr viel Strom. Bei einem angenommenen Strompreis von 17 Cent pro Kilowattstunde verursacht ein einziger 300 Watt-Deckenfluter, der täglich etwa 2,5 Stunden in Betrieb ist, jährliche Stromkosten von knapp 50 Euro, so Berechnungen der Energiesparexperten. Ein Deckenfluter mit 500 Watt-Halogenlampen kommt danach sogar auf Stromkosten von knapp 80 Euro im Jahr.

Kommt jedoch ein Deckenfluter zum Einsatz, der mit herkömmlichen Glühlampen betrieben wird, können die Glühlampen durch Energiesparlampen ausgetauscht werden. Ersetzt man zum Beispiel eine 100-Watt-Glühlampe durch eine 20-Watt-Energiesparlampe, können bis zu 80 Prozent der Stromkosten für Beleuchtung gespart werden. Und nutzt man dimmbare Energiesparlampen, kann zudem die Lichtintensität je nach Wunsch individuell eingestellt werden. Hier hilft der Fachhändler.

Wie stromeffizient eine Lampe tatsächlich ist, erkennt der Verbraucher am EU-Label, das auf der Produktpackung zu finden ist. Es teilt die Lampen in Energieeffizienzklassen ein. Die Einteilung reicht dabei von Energieeffizienzklasse A (sehr effizient) bis G (ineffizient). Herkömmliche Glühlampen verbrauchen viel Strom, so dass sie bestenfalls mit Klasse D eingestuft werden. Die für Deckenfluter üblichen 230-Volt-Halogenlampen findet man in den Klasse D und E. Energiesparlampen hingegen, erhalten aufgrund ihrer Stromeffizienz die Klasse A oder B.

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