Southern Company kündigt Erstemission von Southern Energy an

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Die Southern Company (New York stock exchange: SO) gab heute bekannt, dass ihr Verwaltungsrat einer Erstemission von bis zu 19,9 Prozent ihrer Tochtergesellschaft Southern Energy zugestimmt hat. Southern Company gab ferner bekannt, sie plane innerhalb eines Jahres der Erstemission den Anteilseignern von Southern Companys Stammaktien die verbleibenden Anteile von Southern Company zu übertragen. Die Übertragung sei abhängig von einer Reihe von Markt- und anderen Konditionen. Diese Transaktionen würden zwei große, unabhängige, öffentlich gehandelte Energie-Gesellschaften schaffen: Southern Company, die führende Stromversorgerin im Südosten der Vereinigten Staaten, und Southern Energy, eine der weltgrößten unabhängigen Produzenten und Vermarkter von Energie.


Binnen weniger Wochen will Southern Energy für die Erstemission von Anteilen an Southern Energy bei der Börsenaufsichtsbehörde ihren Antrag auf Börsenzulassung einreichen. Das Zeichnungsangebot wird für den Spätsommer beziehungsweise für Anfang Herbst erwartet. "Die Erstemission und die darauf folgende Übertragung bedeutet eine saubere Trennung unserer traditionellen Operationen im Südosten des Landes sowie unseres weltweiten Energiegeschäfts", sagte der Vorsitzende und CEO von Southern Company, A.W. "Bill" Dahlberg. "Die Transaktionen bieten den Investoren die Gelegenheit, die beiden Gesellschaften individuell zu bewerten und gezieltere Investitionsentscheidungen zu treffen", sagte Dahlberg. "Die Trennung werde außerdem jeder der beiden Gesellschaften ermöglichen, sich auf ihre eigentliche Stärke zu konzentrieren."


Southern Company ist eine internationale Energiegesellschaft, die weltweit mit einer Kapazität von über 48 000 Megawatt Energieerzeugung operiert. Sie ist die größte Stromerzeugerin in den Vereinigten Staaten und eine der größten unabhängigen Energieproduzenten der Erde. Die Tochter- und Zweiggesellschaften von Southern Company bedienen über den Großhandel weltweit mehr als zwölf Millionen Einzelhandelskunden. Sie hat ihren Firmensitz in Atlanta und ist die Muttergesellschaft von Alabama Power, Georgia Power, Gulf Power, Mississippi Power und Savannah Electric.


Eine Erstemission und die Übertragung von Southern Energy würde von der Entwicklung der konkreten Bedingungen der Trennung abhängen, sowie der innerbetrieblichen Zustimmungen, von Markt- und anderen
Bedingungen und vom Vorgehen der Regierung, u.a. der Zustimmung durch das Finanzamt, dass die Trennung für die Southern Company und ihre Anteilseigner steuerfrei erfolgte.


(ots)