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VorjahresvergleichSonne und Wind werden für die hiesige Stromerzeugung immer wichtiger. Die Menge des in die deutschen Netze eingespeisten Solarstroms stieg in den ersten vier Monaten 2012 im Schnitt um 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am Donnerstag mitteilte.
Berlin (AFP/red) - Windanlagen lieferten in der gleichen Zeit 25 Prozent mehr Strom. Die Strom-Ausbeute war hier allerdings sehr unterschiedlich: Während die Windstrom-Menge im Januar 90 Prozent über dem Vorjahreswert lag, waren es im April sieben Prozent weniger.
Sonne und Wind liefern immer mehr Strom.
(Foto / Abb.: Simon Kraus / Fotolia.com)
Das Plus beim Sonnenstrom dürfte vor allem am zuletzt rasanten Zubau von Solaranlagen liegen. Angesichts einer deutlichen Kürzung der Solarförderung Anfang 2012 hatten viele Hausbesitzer und Landwirte ihre Anlagen noch Ende vergangenen Jahres ans Netz anschließen lassen, diese liefern entsprechend seit Anfang des Jahres Strom. Die neuen Zahlen dürften die Diskussion um die Kosten der Solarförderung weiter beflügeln. Der Bundesrat stimmt am Freitag über eine erneute deutliche Kürzung ab.
Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine Solaranlage anzuschaffen, kann mit dem Photovoltaik-Rechner von Strom-Magazin.de selbst völlig kostenfrei ausrechnen, ob sich eine Investition in Solarenergie für das eigene Zuhause (oder die gewerbliche Immobilie) lohnt. So bekommt man eine erste Einschätzung, ob der geplante Standort X im Bundesland Y überhaupt in Frage käme oder ob zum Beispiel der Neigungswinkel des Daches zu gering ist.
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Trotz der Förderkürzungen lohnt sich die Investition in eine Solaranlage auf dem Dach für Haushalte nach wie vor. Wer Strom und Wärme mit Hilfe der Sonne selbst erzeuge, könne seine Energiekosten erheblich senken, sagte Udo Sieverding von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen am Donnerstag in Berlin.
Griechenland will mit der Produktion von Solarstrom seiner kriselnden Wirtschaft neuen Schub geben und die Staatskasse sanieren. Der Sonnenstrom soll auch in andere Länder Europas exportiert werden; Gespräche hat es auch schon mit Deutschland gegeben. Unklar ist ausgerechnet die Finanzierung des Projekts.
Solaranlagenbetreiber müssen sich auf deutliche Einschnitte einstellen, die in mehreren Schritten greifen werden. Der Bundestag beschloss am Donnerstag eine Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, das deutliche Einschnitte bei den so genannten Einspeisevergütungen vorsieht.
Die schwarz-gelbe Koalition hat sich sich auf eine deutliche Förderkürzung für Solarstrom geeinigt, einige Details aber noch umgeworfen. Wir fassen zusammen, wie Sonnenstrom künftig subventioniert werden soll, wer davon profitiert und wer unter den jetzt beschlossenen Änderungen leidet.
Vor der geplanten Kürzung der Solarförderung bauen Investoren noch massenhaft neue Photovoltaik-Anlagen. "Es gibt einen regelrechten Ansturm", sagte Energieexpertin Frauke Rogalla vom Bundesverband der Verbraucherzentralen der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Freitagausgabe).Strompreise vergleichen
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