Halbjahreszahlen

Solon AG erzielt im ersten Halbjahr einen Gewinn von 928.000 Euro

Aktionäre der Solon genießen einen Platz an der Sonne: Im zweiten Quartal dieses Jahres hat das Unternehmen einen Bilanzgewinn von 505.000 Euro eingefahren. Der Berliner Photovoltaik-Hersteller erwartet ein weiterhin starkes Wachstum. 13 Prozent Marktanteil strebt man für 2004 an.

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Berlin (red) - Die Solon AG hat im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Bilanzgewinn von 505.000 Euro erzielt und kommt somit im ersten Halbjahr auf einen Bilanzgewinn von insgesamt 928.000 Euro. Im zweiten Quartal hat die Solon 6,3 MWp Solarmodule produziert, das entspricht einer Steigerung um 150 Prozent gegenüber der Vorjahrsperiode.

Im ersten Halbjahr 2004 wurde die Produktionsmenge des gesamten Jahres 2003 mit 11,3 MWp eingestellt. Die Umsatzerlöse sprangen von zwölf auf 36,4 Millionen Euro (plus 203 Prozent), das EBIT verbesserte sich von minus 584.000 auf 1,28 Millionen Euro, das EBITDA stieg von minus 220.000 auf 1,75 Millionen Euro, das Bilanzergebnis schließlich - wie erwähnt - von minus 918.000 auf 928.000 Euro.

Die Verdreifachung des Umsatzes im ersten Halbjahr 2004 gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres ist in der endgültigen Verabschiedung des novellierten Erneuerbaren Energien Gesetzes begründet. Die Solon erwartet ein weiterhin starkes, nachhaltiges Wachstum des Photovoltaikmarktes und natürlich der Gesellschaft selbst.

Die Unternehmensverbände der Photovoltaikindustrie, die UVS und der BSI, hatten jüngst ihre Markterwartung für das Jahr 2004 von 200 MWp auf 300 MWp angehoben. Nachdem die Solon AG in den vergangenen Jahren im Durchschnitt immer doppelt so stark wie der deutsche Markt gewachsen ist, erwartet die Gesellschaft auch in diesem Jahr ein ähnliches Wachstum.

Die Prognose von 300 MWp entspricht einem Marktwachstum in Deutschland von über 110 Prozent. Bei einer geplanten Solon Produktionsmenge von 40 MWp würde das für das Unternehmen einen Marktanteil von 13 Prozent in diesem Jahr bedeuten. In den letzten beiden Jahren waren es 9 bzw. 7,5 Prozent.