Anlage eingeweiht

Solarzellen auf dem Betze

Im Kaiserslauterer Fritz-Walter-Stadion wird künftig Solarstrom produziert. Am Montag wurde auf dem Dach der Westtribüne der erste von drei Teilen eines neuen Solardaches in Betrieb genommen. Der Bau ist Teil der gemeinsamen Initiative "Solarstadt Kaiserslautern" der Stadtverwaltung und des Umweltministeriums.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Kaiserslautern (ddp-rps/sm) - Im Endausbau soll sich die Anlage sich nach Mitteilung des Umweltministeriums in Mainz über die Größe eines Fußballfeldes erstreckten und über eine Leistung verfügen, die den Energiebedarf von knapp 200 Einfamilienhäusern abdeckt.

Die Inbetriebnahme des Solardaches sei der "krönende Abschluss" der Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen des Fritz-Walter-Stadions, sagte Oberbürgermeister Bernhard Deubig (CDU). Durch die Installation des Solardaches nehme die Stadt Kaiserslautern "im Bereich der regenerativen Energien eine Vorreiterrolle ein". Umweltministerin Margit Conrad (SPD) betonte, die Solaranlage auf dem Stadion werde Kaiserslautern "neben dem Fußball auch als Innovations- und Technologiestadt weltweit in den Blickpunkt rücken". Die Weltmeisterschaft biete die ideale Plattform, um "Deutschland als Kompetenzstandort für zukunftsgerichtete Energietechnologien" zu präsentieren.

Der Bau der Solaranlage auf dem Betzenberg ist Teil der gemeinsamen Initiative "Solarstadt Kaiserslautern" der Stadtverwaltung und des Umweltministeriums. Im Zuge der Initiative wurden in den vergangenen beiden Jahren in Kaiserslautern den Angaben nach mehr als zehn Millionen Euro in Solartechnik investiert. Betrieben wird die Anlage auf dem Stadiondach von der Kaiserslauterer Firma Solar Energie Dach GmbH.