Fortschritt der Sonnenenergie

SolarWorld verleiht Award an Photovoltaik-Pionier

Für außergewöhnliche Leistungen für den Fortschritt von Solarenergie verleiht die SolarWorld AG den SolarWorld Einstein-Award. Der Preis 2007 ging an den australischen Wissenschaftler Prof. Dr. Martin Green, der seit Jahrzehnten mit Erfolg an der Entwicklung neuer Technologien in der Solarstromtechnologie arbeite.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Bonn/Mailand (red) - Das Forschungszentrum des Wissenschaftlers an der Universität von New South Wales hält mit 24,7 Prozent seit Jahren den Weltrekord beim Wirkungsgrad kristalliner Solarsiliziumzellen, informiert SolarWorld. Green's Ideen und Forschungsergebnisse werden seit langem in der Industrie genutzt. Er habe die Photovoltaik "grundlegend vorangetrieben", so Dr. Holger Neuhaus, Forschungsleiter der SolarWorld-Tochtergesellschaft Deutsche Cell GmbH.

Der mit 10.000 Euro dotierte SolarWorld Einstein-Award wurde Prof. Dr. Martin Green anlässlich der 22. Europäischen Solarenergiekonferenz in Mailand verliehen.

Parallel dazu ehrt die SolarWorld AG herausragende Arbeiten des wissenschaftlichen Nachwuchses. Der Einstein Junior-Award 2007 wird an drei Diplomanden des Hahn-Meitner-Instituts in Berlin für ihre Arbeiten über spezielle elektrische Eigenschaften von Kristallkorngrenzen vergeben. Das Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro teilen sich Tobias Eisenbarth, Caspar Leendertz und Mark Wimmer.

Mit der Verleihung des Einstein-Awards wolle sich die SolarWorld für die technische Weiterentwicklung der Photovoltaik engagieren, mit dem Junior-Award soll der Blick von StudentInnen auf die faszinierenden Möglichkeiten der Solarstromtechnologien gelenkt werden. "Die Solarindustrie braucht junge Fachkräfte, die die technische Entwicklung der Photovoltaik kontinuierlich voranbringen", sagt SolarWorld-Vorstandsvorsitzender Frank H. Asbeck.