100 neue Arbeitsplätze

SolarWorld nimmt neue Produktionsstätte in Betrieb

Der international tätige Solarkonzern SolarWorld hat heute sein bisher größtes Erweiterungsvorhaben übergeben. In Freiberg ist eine 60 Millionen Euro teure Produktionsstätte für so genannte Siliziumwafer in Betrieb gegangen. Der Stadtord Freiberg soll darüber hinaus weiter ausgebaut werden.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Freiberg (ddp-lsc/sm) - Bis 2009 würden die Fertigungskapazitäten dieser Ausgangsprodukte für Solarzellen auf 500 Megawatt pro Jahr verdoppelt. Bis zum kommenden Jahr würden 100 neue Arbeitsplätze entstehen.

Darüber hinaus kündigte SolarWorld-Vorstandssprecher Frank Asbeck den weiteren Ausbau des Standortes Freiberg an. Durch eine neue, vollintegrierte Solarfabrik sollen die Waferkapzitäten auf 1000 Megawatt noch einmal verdoppelt werden. Zu den derzeit rund 800 Mitarbeitern könnten noch einmal so viele hinzukommen. Die Hälfte der Siliziumscheiben würde dann am Ort zu Solarzellen und -modulen verarbeitet. Allein die bis 2009 geplanten Investitionen betrügen 100 Millionen Euro.

Wie der Aufbau Ost-Beauftragte der Bundesregierung Wolfgang Tiefensee (SPD) zu der Einweihung in Freiberg sagte, haben sich die neuen Bundesländer mit knapp 30 Unternehmen im Bereich Photovoltaik zu einem führenden Standort der Branche entwickelt. Auch in den kommenden Jahren bestünden hervorragende Wachstumsaussichten. Regionale Zentren seien Freiberg und Sachsen, Frankfurt/Oder und Bitterfeld.