Vollautomatisch

SolarWorld-Konzern eröffnet neue Solarmodulfabrik in Freiberg

Die börsennotierte SolarWorld AG hat im sächsischen Freiberg eine neue Solarmodulfabrik in Betrieb genommen. Kennzeichen der neuen Fabrik ist eine weltweit bisher einzigartige vollautomatische Fertigungstechnologie für kristalline Solarsiliziummodule. Damit erweitert der SolarWorld-Konzern seine solaren Modulkapazitäten auf 50 Megawatt.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Solar Factory GmbH, eine 100prozentige Tochter der SolarWorld AG, nimmt in Freiberg/Sachsen nach eigenen Angaben die weltweit modernste Fabrik zur Produktion von Solarstrommodulen in Betrieb. Damit komplettiert der solare Technologiekonzern die integrierte industrielle Solarfertigung am Standort Freiberg. Mit der neuen Fabrik, die mit einer Kapazität von bis zu 30 Megawatt zu den größten Europas zählt, erweitert der SolarWorld-Konzern zugleich seine solaren Modulkapazitäten auf 50 Megawatt.

Frank H. Asbeck, Vorstandssprecher der SolarWorld AG, nimmt angesichts des Expansionstempos des solaren Technologiekonzerns die Politik in die Pflicht: "Wir haben in den vergangenen Jahren über 500 Arbeitsplätze in Deutschland neu geschaffen und es wurde ein Volumen von rund 250 Miollionen Euro investiert. Es ist deshalb dringend an der Zeit, dass die Verantwortlichen aus der Politik diesen Investitionen auch für die Zukunft schnellstens eine ausreichende Sicherheit geben."

Kennzeichen der neuen Fabrik ist eine weltweit bisher einzigartige vollautomatische Fertigungstechnologie für kristalline Solarsiliziummodule. "Der moderne Maschinenpark ist von unseren Partnern aus dem Anlagenbau in enger Zusammenarbeit mit unseren Ingenieuren entwickelt worden", erläutert Prof. Dr. Peter Woditsch, Geschäftsführer der Solar Factory GmbH, die neue Fabrikation.