50 Megawatt

SolarWorld AG steigt in die Produktion von Solarzellen ein / Großauftrag an Jenoptik

Im sächsischen Freiberg wird die SolarWorld AG-Tochter Deutsche Solar eine Solarzellenfabrik bauen lassen. Den Auftrag dazu sicherte sich die Jenoptik AG. Er hat ein Volumen von 40 Millionen DM und soll bis Ende 2002 ausgeführt sein.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Bonner SolarWorld AG steigt in die Produktion von Solarzellen ein. Die SolarWorld-Tochtergesellschaft Deutsche Solar GmbH (Freiberg) wird die Produktion am Standort Freiberg in Sachsen Ende 2002 aufnehmen. M+W Zander, Tochtergesellschaft von Jenoptik, wird die Solarzellenfabrik mit einem Investitionsvolumen von insgesamt über 40 Millionen Euro bis Ende 2002 schlüsselfertig erstellen.

Die ersten Zellen aus dem Hause der Deutsche Solar werden Ende 2002 am Markt erhältlich sein. Die anfängliche Kapazität der Solarzellenfertigung beträgt 25 Megawatt. Diese wird in der zweiten Etage des Gebäudes angesiedelt. Der gesamte Bau und die notwendige Infrastruktur werden von M+W Zander für die Produktion von 50 Megawatt ausgelegt. Die Deutsche Solar wird bis Ende 2004 die Fertigung weiterer 25 Megawatt auf der unteren Etage des gleichen Gebäudes aufnehmen. Mit dem gesamten Zellenkomplex wird die Deutsche Solar insgesamt etwa 150 neue Arbeitsplätze schaffen. "Mit dem ersten Großauftrag für eine Solarzellen-Fabrik erschließt sich die Jenoptik im Unternehmensbereich Clean Systems ein neues wachstumsstarkes Geschäftsfeld. Wir haben den Know-how-Transfer in den vergangenen Jahren konsequent vorangetrieben und sind nun in einer weiteren Industrie präsent, die in den kommenden Jahren stark wachsen und an Bedeutung gewinnen wird", bilanzierte Lothar Späth, Vorstandsvorsitzender der Jenoptik AG.