Frühzeitig positionieren

SolarWorld AG sondiert Wachstumsmärkte Asiens

Der Vorstandssprecher der SolarWorld AG, Frank H. Asbeck, begleitet derzeit im Rahmen einer Wirtschaftsdelegation Außenminister Joschka Fischer auf dessen Asienreise. Das Unternehmen will seine Geschäftskontakte in dem asiatischen Wachstumsmarkt ausbauen.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Bonn (red) - Die SolarWorld AG will ihre Geschäftskontakte in die Wachstumsregionen Asiens ausbauen. Aus diesem Grund reist SolarWorld-Vorstandssprecher Frank H. Asbeck derzeit durch Indien, China, Bangladesh, Sri Lanka und Pakistan - freilich nicht alleine. Der SolarWorld-CEO ist Teil der Wirtschaftsdelegation, die Bundesaußenminister Joschka Fischer auf dessen zehntägiger Asienreise begleitet, die bis zum 23. Juli dauern wird. Im Rahmen des umfangreichen Reiseprogramms stehen eine Vielzahl von Gesprächen mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft zum Thema erneuerbare Energien auf der Agenda.

China: Wachstumsmarkt Nummer 1

Unter den bereisten Ländern verfügt China über das derzeit größte Wachstumspotenzial für den Einsatz sauberer Solarstromtechnologie. Durch das starke Wirtschaftswachstum des bevölkerungsreichsten Landes der Welt sieht sich China einem enormen Energiebedarf gegenüber, den das Land auch über den Einsatz erneuerbarer Energien wie Sonne, Wasser und Wind decken wird. Am Rande des Aufenthaltes der deutschen Wirtschaftsdelegation plant SolarWorld-Vorstandssprecher Frank H. Asbeck ein Treffen mit Vertretern chinesischer Solarunternehmen. "Asien und insbesondere China sind die internationalen Wachstumsmärkte Nummer Eins", sagte der CEO der SolarWorld AG. "Besonders im Bereich der Solarenergie hat China auch mit Blick auf die Olympischen Spiele 2008 sehr viel vor. Es ist deshalb strategisch wertvoll, sich parallel zu unserem boomenden Inlandsmarkt frühzeitig in Asien und China zu positionieren".