Integriertes Solarhaus

SolarWorld AG mit positivem Quartalsergebnis und neuem Vertriebsvorstand

Mit einem positiven Ergebnis für das erste Quartal 2004 im Rücken und einem neuen Vertriebsvorstand startet das börsennotierte Bonner Technolgieunternehmen SolarWorld AG in den Sommer. Frank Henn wird künftig die Vertriebsaktivitäten koordinieren. Absatz und Produktion erhöhten sich im ersten Quartal.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Bonn (red) - Der Bonner Solaranlagenhersteller SolarWorld AG baut seine Führungsspitze aus. Der Aufsichtsrat der Gesellschaft hat Frank Henn (38) mit Wirkung zum 1. Juni 2004 zum Vorstand Vertrieb bestellt und damit das Führungsgremium der SolarWorld AG auf fünf Personen erweitert.

Frank Henn ist seit September 2003 als Leiter Vertrieb für das solare Technologiehaus verantwortlich. Zuvor war er über fünf Jahre lang bei General Electric im Geschäftsbereich Power Controls tätig, wo er zuletzt als Vertriebsleiter im Elektrogroßhandel für Mitteleuropa wirkte. "Wir haben unser Geschäft in den letzten Monaten vor allem mit den Kundengruppen des dreistufigen Vertriebsweges verstärkt, die über eine flächendeckende Marktabdeckung verfügen und dem Konzern zudem eine kalkulierbare Zahlungssicherheit bieten", erläutert der neue Vertriebsvorstand sein Aufgabengebiet. Zur Flankierung ihres Außenauftritts hat die SolarWorld AG ihre Internetseite erneuert. Neben der Adaptierung des neuen Logos bietet das digitale Portal des solaren Technologiekonzerns einen zügigen Überblick über die verschiedenen Aktivitäten der Holding und der Töchter.

Der heute veröffentlichte Quartalsbericht bestätigt zudem den Wachstumskurs des Unternehmens. Im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2003 stieg die Zahl der Beschäftigten im Konzern um 85 Personen auf 534 Menschen. Der Absatz von Solarzellen über das Tochterunternehmen Deutsche Cell GmbH wurde auf 8,8 Megawatt gesteigert. Der Absatz von Siliziumwafern nahm in den ersten drei Monaten um 25 Prozent auf 25,0 Megawatt zu. Wichtigste Absatzregionen waren Europa und Asien.

Auch in der Modulproduktion hat das integrierte Solarhaus die Expansion fortgesetzt. Nach Inbetriebnahme der neuen vollautomatischen Modulfabrik in Freiberg im vierten Quartal 2003 hat die Konzerntochter Solar Factory GmbH die Produktion in den ersten drei Monaten kontinuierlich erhöht. Im Vergleich zum vierten Quartal kletterte der Absatz um 28 Prozent auf 4,1 Megawatt.

Das Konzernergebnis vor Steuern betrug 1,820 (1. Quartal 2003: minus 1,884) Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) war mit 2,988 (Vorjahr: minus 0,713) Millionen Euro ebenfalls positiv.