SolarWorld AG: Kapitalerhöhung abgeschlossen

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Die SolarWorld AG, Bonn, begrüßt den zwischen Energiewirtschaft und Regierung ausgehandelten Konsens zum Ausstieg aus der Atomenergie. "Das strategische Ende der Atomwirtschaft erfordert neue und saubere Alternativen der Stromerzeugung. Die regenerativen Energien stehen dafür bereit", sagte Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandssprecher der SolarWorld AG. "Der Atomkonsens wird den Gesamtmarkt für regenerative Energieerzeugung weiter und dauerhaft beflügeln. Die Photovoltaik wird hier im hohen Maße partizipieren."


Derweil hat die SolarWorld AG ihre dritte Kapitalerhöhung abgeschlossen und 550.000 Aktien neu platziert. Der Nettoerlös, der dem Unternehmen nach Abzug der Kosten für die Kapitalmaßnahme zufließt, beträgt 48,9 Millionen DM. Vorstandssprecher Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck wertet die Emission insbesondere vor dem Hintergrund des derzeit schwachen Börsenklimas als vollen Erfolg. "Wir sehen unsere Unternehmenspolitik durch die hohe Nachfrage klar bestätigt." Insgesamt wurden durch 14 Ökofonds und institutionelle Anleger mehr als 50 Prozent gezeichnet. Weitere 200.000 Aktien übernimmt der Vorstandssprecher von der WGZ-Bank Westdeutsche Genossenschafts-Zentralbank eG für die Gesellschaft. Die WGZ-Bank hatte die Aktienemission begleitet. "Diese Aktien dienen als Akquisitionswährung, die wir im Zuge einer strategisch wichtigen Übernahme noch im Juli einsetzen", erklärt der Vorstandssprecher.


Derzeit führt die SolarWorld AG Übernahmeverhandlungen mit der Bayer Solar GmbH, Freiberg. Bayer Solar ist weltweit führend in der Produktion von Siliziumwafern, der Schlüsselbranche der Solarindustrie. Ferner berichtet die SolarWorld AG über einen äußerst erfolgreichen Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2000. Die Umsatzerlöse stiegen im Vergleich zur Vorjahresperiode um 328 Prozent an. Hierzu kündigt Vorstandssprecher Frank H. Asbeck den Zwischenbericht zur Entwicklung im ersten Halbjahr 2000 an.