Standpunkt

SolarWorld AG: Bundesratsbeschluss Symbol für gewachsene Bedeutung der Solarenergie

Die börsennotierte SolarWorld AG begrüßt die Entscheidung des Bundesrates, dem Vorschaltgesetz zur Anpassung der Einspeisevergütungen für Solarstromanlagen zuzustimmen. Damit werden die neuen Einspeisehöhen zweifelsfrei ab 1. Januar 2004 gelten, und sorgen vom ersten Tag des neuen Jahres an für die notwendige Sicherheit im deutschen Solarstrommarkt.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

"Die Zustimmung des Bundesrates symbolisiert die gewachsene Bedeutung der Solarenergie in Deutschland", kommentiert Frank H. Asbeck, Vorstandssprecher der SolarWorld AG, die Entscheidung der Länderkammer. "Sämtliche relevanten politischen Kräfte und Akteure unterstützen die Fortsetzung einer außerordentlich erfolgreichen deutschen Industriegeschichte. Solartechnik made in Germany wird über Jahre die Entwicklung auf einem der dynamischsten Energiemärkte der Welt bestimmen. Das ist gut für Klima und Wirtschaft und schafft hier zu Lande dauerhaft neue Arbeitsplätze."

Auch die EU verstärke ihre Aktivitäten im Bereich der Photovoltaik. So tagte Anfang Dezember erstmals der neue international besetzte europäische PV-Rat, dessen Gründung auf Initiative von EU-Energiekommissarin de Palacio und Forschungskommissar Busquin zurückgeht, und der den Weg für ein weitere Verbreitung der Technologie weisen will. Ziel der EU ist es, die installierten Solarkapazitäten bis 2010 auf 3000 Megawatt zu erhöhen. Ende 2002 lag die Leistung bei 562 Megawatt.