0,18 Euro Dividende

Solarworld AG: Bundesbürgschaft flankiert Unternehmenswachstum

Die Hauptversammlung der SolarWorld AG hat gestern zudem die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,18 Euro je Stückaktie aus dem Nettogewinn der SolarWorld AG von gut 2,02 Millionen Euro für das Geschäftsjahr 2002 beschlossen. Außerdem wurde ein Antrag zur Aufnahme in den Prime Standard bei der Frankfurter Wertpapierbörse gestellt.

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Die SolarWorld AG hat nach der Genehmigung von Fördermitteln in Höhe von bis zu 73 Millionen Euro durch die EU im Frühjahr 2003 einen weiteren Finanzbaustein für das konzernweite Wachstum einwerben können. Die Gesellschaft hat mit namhaften Kreditinstituten unter Führung der IKB Deutsche Industriebank AG (IKB) Kreditvereinbarungen in Höhe von knapp 50 Millionen Euro unterzeichnet. Flankiert werden die Verträge von einer Bürgschaft des Bundes und des Landes Sachsen in Höhe von 80 Prozent.

Das Finanzvolumen kommt dem Produktionsaufbau der SolarWorld-Tochtergesellschaften Deutsche Cell GmbH und Solar Factory GmbH im sächsischen Freiberg zugute. Da die SolarWorld AG den Aufbau der dortigen Solarzellen- und Solarmodulproduktion bisher aus eigenen Mitteln vorfinanziert hatte, kann die Gesellschaft nach Abschluss der Vereinbarungen mit der Kreditwirtschaft einen Liquiditätsrückfluss inklusive der Rückführung der geleisteten Vorfinanzierung in zweistelliger Millionenhöhe verbuchen. Das Investitionsvolumen für den Aufbau von je 30 Megawatt Zellen- und Modulfertigung wird damit anteilig aus Eigenkapital, Fremdkapital und öffentlichen Fördermitteln gespeist.

Mit der Europäischen Investment Bank (EIB), Luxemburg, hat die Deutsche Solar AG, eine 100prozentige Tochter der SolarWorld AG, ferner eine Vereinbarung zur Refinanzierung geschlossen. Die Hauptversammlung der SolarWorld AG hat gestern zudem die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,18 Euro je Stückaktie aus dem Nettogewinn der SolarWorld AG von gut 2,02 Millionen Euro für das Geschäftsjahr 2002 beschlossen. Außerdem wurde ein Antrag zur Aufnahme in den Prime Standard bei der Frankfurter Wertpapierbörse gestellt.