Fusion

Solarverbände ab Januar unter einem Dach

Der Bundesverband Solarindustrie (BSi) und die Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft (UVS) bündeln ihre Kräfte und treten ab 2006 gemeinsam als Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) auf. Die Grundzüge der Aufgabenverteilung und der Fahrplan wurden in dieser Woche auf einer Klausurtagung besprochen.

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Berlin (ddp/sm) - Die deutsche Solarbranche wird ab 1. Januar 2006 von einem Verband mit dem Namen Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) vertreten. Der BSW wird dann knapp 600 Solarunternehmen repräsentieren, die im laufenden Jahr mit 35 000 Mitarbeitern einen Gesamtumsatz von voraussichtlich gut drei Milliarden Euro erwirtschaften. Die Fusionsabsicht gaben heute der Bundesverband Solarindustrie (BSi) e.V. und die Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft (UVS) in Berlin bekannt.

Auf einer Klausurtagung habe man sich am Vortag auf diesen Fahrplan, die Grundzüge der Aufgabenverteilung im künftigen Vorstand sowie die Schaffung einer Doppelspitze verständigt, hieß es. Damit werde die Branche über die gesamte Wertschöpfungskette mit den Bereichen Solarstrom, Solarwärme und solarthermische Kraftwerke von einem Verband repräsentiert.