Lohnt sich mehr denn je

Solarstrom: Neue Fördermöglichkeiten und günstigere Anlagen

Die Nutzung von Sonnenenergie wird für Verbraucher dank neuer Fördermöglichkeiten und günstigerer Anlagen attraktiver. Ein Solarkraftwerk auf dem Dach bringe steigende Renditen, berichtete die Zeitschrift "Finanztest" am Dienstag aus ihrer neuen Ausgabe. Hauseigentümer könnten mehr als sieben Prozent im Jahr erzielen.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Berlin (afp/red) - Fotovoltaikanlagen kosten der Zeitschrift zufolge nach einem Preisrutsch für Solarmodule derzeit zehn bis 20 Prozent weniger als Ende des vergangenen Jahres. Zudem erhielten Hauseigentümer erstmals auch eine Förderung für Solarstrom, den sie selbst verbrauchen. Durch neue Abschreibungsmöglichkeiten ließen sich zudem seit Jahresbeginn Steuern sparen, heißt es in dem Bericht.

Gute Gewinne mit Solarstrom

Laut Berechnungen von Finanztest machen Besitzer solch einer Solarstromanlage auf dem Dach dank staatlicher Förderung gute Gewinne - vorausgesetzt, das Dach wird nicht durch Bäume oder Nachbargebäude überschattet und ist möglichst nach Süden ausgerichtet.

5,1 Prozent Rendite mit Strom vom Dach

Kostet eine Anlage beispielsweise 4000 Euro pro Kilowatt peak (kWp) und bringt sie einen jährlichen Stromertrag von 850 Kilowattstunden Strom pro kWp, beträgt die Rendite laut Berechnung von "Finanztest" 5,10 Prozent. Bekommt der Eigentümer die Anlage schon für 3750 Euro pro kWp und gewinnt er damit jährlich 950 Kilowattstunden Energie, steigt die Rendite auf 7,56 Prozent. Dies gelte bei einer Nutzungsdauer von gut 20 Jahren.

Förderung für Solaranlagen von KfW-Bank

"Finanztest" weist darauf hin, dass Eigentümer über ihre Hausbank ein Förderdarlehen der staatlichen KfW-Bank beantragen können. Mitunter sei es aber noch günstiger, einen normalen Bankkredit aufzunehmen.