Kapitalerlös

Solarpraxis AG geht an die Börse

Die Solarpraxis AG geht an die Börse. Wie die Firma in Berlin bekannt gab, soll die Zeichnungsfrist für die Aktien am Donnerstag beginnen. Vorstand Karl-Heinz Remmers, sagte, der Zugang zum Kapitalmarkt werde genutzt, um das "dynamische Wachstum" der Solarpraxis AG weiter zu fördern.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - "Wir wollen unsere Potentiale optimal ausnutzen", führte er aus. Bereits in den ersten vier Monaten des Jahres konnte das Unternehmen laut Remmers seinen Umsatz über 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigern.

Die Aktien des wissensbasierten Dienstleisters der Solarbranche werden über eine öffentliche Privatplatzierung mit anschließendem Börsengang ausgegeben und im "First-Come-First-Serve"-Verfahren nach der Reihenfolge der Zeichnungen zugeteilt. Remmers: "Wir wollen so eine breite Streuung der Aktien erreichen." Insgesamt sollen bei einem Festpreis von 7 Euro je Aktie bis zu drei Millionen Euro erlöst werden. Nach dem Abschluss der Zeichnungsfrist am 14. Juli sollen die Papiere im Freiverkehr der Börsen in Berlin und Frankfurt gehandelt werden.

Die 1998 gegründete Solarpraxis AG berät Konzerne bei ihren Investitionsentscheidungen in der Solarbranche.