Zuwachspläne

Solarparc baut Stromerzeugung aus

Die Solarparc AG ist mit der Übernahme neuer Projekte nach eigenen Angaben zum Marktführer im Management von Solarstromparks in Deutschland aufgestiegen. Das Unternehmen betreut inzwischen Solarkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 34 Megawatt (MW). In diesem Jahr sollen zehn weitere dazukommen.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Bonn (red) - Zum Jahreswechsel 2007 hat der Konzern die kaufmännische und technische Betriebsführung für sechs weitere große Solarstromparks in Süddeutschland mit einer Leistung von 18 MW übernommen, die im Besitz von institutionellen und privaten Großanlegern sind. Damit betreut die Solarparc in Deutschland Solarstromkraftwerke mit einer Leistung von zusammen 34 MW, von denen sie einen Teil im eigenen Kraftwerksbestand führt. Über 90 Prozent der solaren Energieparks liegen in den Händen institutioneller und privater Investoren wie geschlossenen Fonds. Rund die Hälfte dieser Projekte hatte Solarparc schlüsselfertig für die Investoren entwickelt.

Im Januar wurde das erste Neuprojekt 2007 in Angriff genommen. Dabei geht es um den Bau eines 1,9 Megawatt starken Solarparks im Süden Deutschlands. Der Auftrag zur Lieferung der Solarstromtechnologie für die Großanlage wurde an den SolarWorld AG vergeben, die mit 29 Prozent an Solarparc beteiligt ist.

"Wir planen im laufenden Jahr den Bau von Solarstromparks in Süddeutschland mit einer Leistung von mehr als 10 MW. Das entspricht einer Verdoppelung im Vergleich zum Vorjahr", erklärte Frank H. Asbeck, Vorstandssprecher der Solarparc AG. "Die Kraftwerke werden wir an institutionelle Anleger platzieren oder im Eigenbestand halten."

Daneben will das Unternehmen im laufenden Jahr Windparks mit einer Gesamtleistung von 17 MW an windstarken Standorten in Nordrhein-Westfalen bauen. Zum Jahresende unterhielt Solarparc einen eigenen Windkraftbestand mit einer Leistung von 40 MW. Mit Ablauf des Monats Januar haben die unternehmenseigenen Windparks bereits 12,7 Millionen Kilowattstunden Strom und damit mehr als 20 Prozent des gesamten Windstromertrages des Vorjahres erzeugt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das mehr als das Zweieinhalbfache.

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