Strom-News
TippModule von Photovoltaikanlagen müssen nicht unbedingt auf dem Dach angebracht werden. Sie lassen sich auch direkt in die Fassade einbringen. Die so genannte gebäudeintegrierte Photovoltaik (GIPV) wird unmittelbar in die Gebäudehülle oder in das Dach eingebaut.
Hameln (ddp/red) - Das Haus präsentiert sich so in einheitlicher Optik, Schmutz und Wasser perlen an der glatten Oberfläche einfach ab. "GIPV-Module sind für jede Fläche geeignet, von Schräg- über Flachdach bis hin zur senkrechten Fassade. Die Installation dauert nicht länger als zwei Tage", erläutert Ralf Palm von der BHW Bausparkasse. GIPV ist nicht nur für Neubauten, sondern auch Bestandsgebäude geeignet. Wenn das gesamte Dach saniert werden soll, können die Module auch als Alternative zu Dachziegeln genutzt werden.
Für ein 40 Quadratmeter großes Dach mit GIPV-Modulen fallen Kosten von etwa 20.000 Euro an. Diese Investition lässt sich beispielsweise mit einem zinsgünstigen KfW-Kredit aus dem Programm "Erneuerbare Energien Standard" finanzieren. Außerdem verdienen Hausbesitzer mit ihrem Sonnenkraftwerk Geld. Seit dem 1. Juli beträgt die Vergütung für eingespeisten Strom rund 33 Cent pro Kilowattstunde, Selbstnutzer erhalten knapp 21 Cent.
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Der Diebstahl von noch nicht eingebauten Teilen einer Photovoltaik-Anlage vom Balkon ist nicht über die Gebäudeversicherung versichert. Denn nicht montierte Teile sind weder Bestandteil des Gebäudes noch versichertes Zubehör, wie das Landgericht Hannover entschieden hat.
Auf dem Dach des Hamburger Flughafens wird es ab Oktober eine Photovoltaik-Anlage geben. Mit Hilfe der Solarenergie will man jährlich bis zu neu Tonnen Kohlendioxid einsparen. Hamburg ist nicht der erste Flughafen mit Solaranlage.
Ähnlich wie Deutschland will auch Spanien die Solarförderung deutlich kürzen. Angesichts der Sparzwänge des Landes sollten Photovoltaik-Anlagen künftig weniger vom Staat gefördert werden, teilte das Industrieministerium am Sonntag in Madrid mit. Nach Wind und Solarthermie gibt es auch für Photovoltaik künftig weniger Geld.
Die kanarische Regierung will den Anteil von Ökostrom an der Stromversorgung deutlich steigern. Innerhalb von fünf Jahren soll ein Anteil von 15 Prozent erreicht werden. Momentan liegt dieser noch bei lediglich zwei Prozent und damit noch deutlich hinter dem auf dem Festland. Auf Solarstrom werden dabei große Hoffnungen gesetzt.
Eine Solaranlage auf dem Hausdach bleibt nach Einschätzung der Zeitschrift "Finanztest" auch trotz der nun sinkenden Fördersätze "eine erstklassige Kapitalanlage". Die Anlagen werfen laut der Zeitschrift trotz der Umlagekürzung immer noch eine sehr ordentliche Rendite ab, hieß es. Eine gute, sonnige Lage sei aber Voraussetzung.Strompreise vergleichen
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