Strom-News
ÜberblickAb Juli 2010 wird es Änderungen für die Solarförderung geben, haben Union und FDP beschlossen. Die Änderungen sind zunächst bis 2011 befristet und betreffen nicht jede Art von Solaranlagen. Hier können Sie lesen, ob Sie von der Änderung profitieren können oder Nachteile haben werden.
Berlin (red) – Nach Aussagen der Sprecher von CDU und FDP hat sich die Koalition darauf geeinigt, künftig die Höhe der Einspeisevergütung von Solarstrom zu verändern. Die Änderungen werden ab Juli in Kraft treten.
Für die Einspeisung des Solarstroms ins Netz wird die Förderung weiter sinken. Ab Juli wird die Vergütung um weitere 16 Prozent gekürzt, so entsteht eine Kürzung von insgesamt 25 Prozent, wenn man die neun Prozent vom Jahresanfang mit einrechnet. In den kommenden Jahren soll die jährliche Kürzung von neun Prozent beibehalten werden.
Nur beim Eigenverbrauch des Solarstroms von Dachanlagen erhöht sich die Förderung von 3,5 auf acht Cent. Es bietet sich also künftig an, so viel Strom wie möglich im eigenen Haushalt zu verbrauchen, da die Vergütungen bei der Einspeisung ins Stromnetz sinken. Erste Anbieter machen sich das neue Förderungsmodell bereits zunutze.
Eine Förderung für Anlagen auf Ackerflächen wird es ab Juli nicht mehr geben. Als Ausnahmen gelten Anlagen, die bis 2010 genehmigt wurden und bis 2011 ans Netz gegangen sind. Anstatt den Anlagen auf Äckern wird künftig eine Förderung für Photovoltaikanlagen in Gewerbegebieten gewährleistet.
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In der deutschen Solarindustrie wächst die Angst vor den Folgen harter Einschnitte. Am Dienstagmorgen verlautete aus Koalitionskreisen, dass sich die schwarz-gelbe Koalition auf eine Kürzung der Solarförderung verständigt hat.
Das Solarunternehmen startet im März das erste bundesweite Pilotprojekt zum Thema Eigenverbrauch. Demnächst werden die ersten der 100 Tester mit der Eigenverbrauchslösung ausgestattet, die im Sommer dann bundesweit vertrieben werden soll.
Die Unionsfraktion im Bundestag will die Kürzung der Solarförderung erst später in Kraft treten lassen. Der Termin wurde wegen Widerstandes in den eigenen Reihen auf Juni verschoben und ist mit einer anderen Förderquote versehen worden.
Bayern fordert von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) umfassende Änderungen an dessen Plänen für die Photovoltaik-Vergütung. Besonders bei den Großflächenanlagen im ländlichen Raum mahnte Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (CSU) Änderungen an, weil er "grundsätzliche Bedenken gegen großflächige Anlagen" habe.
Einer repräsentativen Umfrage zufolge sind 84 Prozent der Bürger gegen die vom Bundesumweltminister geplante sofortige, deutliche Absenkung der Solarstromförderung. In Auftrag gegeben hat die Umfrage der Bundesverband Solarwirtschaft. Der Verband spricht von "Ignoranz" des Wählerwillens.Strompreise vergleichen
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