Wettstreit

Solarbundesliga: Spannender als die Fußballliga

Noch einen guten Monat und der Solar-Meister steht fest. Und es bleibt spannend. Denn anders als in der Fußballbundesliga, ist in der Solarbundesliga noch nichts entschieden. Derzeit führt Ulm vor Freiburg (Kategorie ab 100 000 Einwohner). Allerdings mit nur einem Punkt. Kann Ulm das noch aufholen?

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Bis zum Saisonende der Solarbundesliga ist es nicht mehr lang: Am 1. Juni endet der Wettkampf, der vom Fachinformationsdienst Solarthemen und der Deutschen Umwelthilfe veranstaltet wird. Noch knapp einen Monat haben Städte, Gemeinden aber auch einzelne Ortsteile Zeit, ihren Platz in der Tabelle zu verbessern. Auch für Neuanmeldungen oder Nachmeldungen ist es noch nicht zu spät. Fast 500 Kommunen und 200 Ortsteile beteiligen sich derzeit.

Wie Guido Bröer, herausgeber der Solarthemen sagt: "Die Solarbundesliga ist auch in diesem Jahr deutlich spannender als die Fußballbundesliga. Wie in den letzten Jahren fasziniert nicht nur das Duell zwischen Ulm und Freiburg bei den großen Städten mit nur einem Punkt Abstand, sondern auch die Frage, ob Tauberbischofsheim den Drei-Punkte-Rückstand gegen Neckarsulm noch aufholen kann."

Doch nicht nur auf Bundesebene ist es spannend. Die Solarlandesliga Nordrhein-Westfalen, die gemeinsam mit der Energieagentur NRW betrieben wird, und die beiden Solarkreisligen in Konstanz und Ludwigsburg suchen ebenfalls bis zum 1. Juni 2003 nach einem Sieger.

Jörg Dürr-Pucher, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe: "Wir sind zuversichtlich, in den letzten Tagen der Saison die magische Grenze von 500 teilnehmenden Kommunen zu durchbrechen. Das Interesse von Bürgermeistern, Gemeinderäten, Agenda 21-Gruppen, Handwerkern und Umweltverbänden ist weiterhin ungebrochen".

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