Selbstläufer

Solarbundesliga: 700. Kommune ins Rennen gegangen

In der Solarbundesliga - organisiert von der Fachzeitschrift Solarthemen und der Deutschen Umwelthilfe e.V. - treten mittlerweile 700 Kommunen mit ihrer installierten Solarleistung gegeneinander an. Jeder der die Daten über die Solarnutzung vor Ort glaubhaft belegen kann, kann eine Kommune anmelden.

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Radolfzell (red) - Die baden-württembergische Kommune Rheinau beteiligt sich als 700. Kommune an der Solarbundesliga. "In diesem Fall haben engagierte Bürger den Ball ins Rollen gebracht", erklärte Solarthemen-Herausgeber Andreas Witt, einer der Organisatoren der Solarbundesliga.

Organisiert wird die Liga von der Fachzeitschrift Solarthemen und der Deutschen Umwelthilfe e.V., Gefördert wird sie vom Umweltbundesamt aus Mitteln des Umweltministeriums. "Es ist toll, wie die Solarbundesliga in den beteiligten Kommunen genutzt wird, um das Thema Solarenergie zu kommunizieren", freut sich daher auch der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, Jörg Dürr-Pucher. "Unsere Initiative ist zum Selbstläufer geworden".

In den 700 Solarbundesliga-Kommunen leben mehr als 21 Millionen Einwohner. Erfasst sind bereits Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von 172,25 Megawatt und Solarwärmeanlagen mit einer Kollektorfläche von fast 415 000 Quadratmetern. "Auch für andere Kommunen ist es nicht schwer, in der Solarbundesliga mitzuwirken", erläutert Solarthemen-Redakteur Andreas Witt. Zum Einstieg reiche meist ein Anruf beim örtlichen Energieversorger, der in der Regel weiß, wie viel Solarstromleistung in der Kommune bereits installiert ist.

Bis zum 1. Juni haben Städte und Gemeinden noch Gelegenheit, sich in der Solarbundesliga anzumelden und für die 5. Deutsche Meisterschaft zu platzieren. Jeder der die Daten über die Solarnutzung vor Ort glaubhaft belegen kann, kann eine Kommune anmelden.

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