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Solarbundesliga: 500. Kommune ins Rennen gegangen

Die Stadt Wetter an der Ruhr spielt als 500. Kommune in der Solarbundesliga mit. Noch bis übermorgen haben Städte und Gemeinden Gelegenheit, sich im Rennen um die höchste Pro-Kopf-Dichte von Solaranlagen zu plazieren. Organisiert wird die Liga von der Deutschen Umwelthilfe e.V. und der Fachzeitschrift Solarthemen.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Am 28. Juni werden zum dritten Mal die Deutschen Meister während der Fachmesse Intersolar in Freiburg geehrt. "Wir freuen uns, dass mit Wetter eine besonders kreative Solarstadt als 500. Kommune zur Liga hinzugestoßen ist", sagt Solarthemen-Herausgeber Guido Bröer. "Es ist toll, wie die Solarbundesliga in den beteiligten Kommunen genutzt wird, um das Thema Solarenergie zu kommunizieren", freut sich auch der Bundesgeschäftsführer der Deutsche Umwelthilfe, Jörg Dürr- Pucher.

In den 500 Solarbundesliga-Kommunen leben 16,5 Millionen Einwohner. Erfasst sind bereits Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von 65 Megawatt und Solarwärmeanlagen mit einer Kollektorfläche von 271 000 Quadratmetern. Die besten Chancen auf den Gesamtsieg haben zur Zeit zwei kleine bayerische Gemeinden. Die 900 Einwohner-Gemeinde Schalkham (179 Ligapunkte) und Rettenbach am Auerberg (178) Einwohner haben sich weit vom Hauptfeld abgesetzt und liefern sich ein packendes Kopf an Kopf Rennen.

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