Zusammenschluss

Solarbranche: BSi und UVS fusionieren zum Jahreswechsel

Die Vorstände der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft e.V. (UVS) und des Bundesverbandes Solarindustrie e.V. (BSi) haben in dieser Woche ihren Fusionsvertrag unterschrieben. Die Verschmelzung zum Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW) kann damit wie geplant zum 1. Januar 2006 erfolgen.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Berlin (red) - Im März 2006 werden die Mitgliederversammlungen beider Verbände ein letztes Mal zusammenkommen, um die Fusion rückwirkend zu legitimieren. An einer Zustimmung der Mitglieder besteht kein Zweifel, da der Fusionsbeschluss beider Solarverbände bereits im Frühjahr und Sommer 2005 nach intensiven Sondierungen einstimmig beschlossen wurde.

Wie mitgeteilt wird, sollen mit dem Zusammenschluss beider Verbände Kräfte gebündelt und den weiter wachsenden gesellschaftlichen Anforderungen entsprochen werden. In einem schlagkräftigen Verband sollen alle deutschen Solarunternehmen vereint und deren Interessen gegenüber Politik und Öffentlichkeit zukünftig noch besser vertreten werden. Der Bundesverband Solarwirtschaft werde über 650 Solarunternehmen repräsentieren. Für dieses Jahr erwartet die Branche einen Umsatz von über drei Milliarden Euro und 35 000 Beschäftigte.

Präsidenten des neuen Verbandes werden Hans-Martin Rüter (bislang UVS-Präsident) und Dr. Winfried Hoffmann (bislang BSi-Vorstand). Weitere Vorstandsmitglieder sind Matthijs Bruijnse, Claudio Fischer-Zernin-Schmitt, Helmut Jäger, Werner Koldehoff, Matthias Reitzenstein und Georg Salvamoser. Operativ soll der neue Verband durch die Geschäftsführer Carsten Körnig und Gerhard Stryi-Hipp geleitet werden.

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