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Solaranlage kann im Sommer den Heizkessel ersetzen

Thermische Solaranlagen nutzen die Sonnenwärme zum Aufheizen von Wasser. Sie ermöglichen es Hausbesitzern, den Heizkessel im Sommer meist komplett abzuschalten, teilt die Deutsche Energie-Agentur (dena) in Berlin mit. Die dena hat auch ausgerechnet, wie groß die Anlagen für welche Zwecke sein sollten.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (ddp/red) - Ein Vier-Personen-Haushalt benötige dafür mindestens vier bis sechs Quadratmeter Kollektorfläche. Soll die Solaranlage die Heizung unterstützen, muss man mit 10 bis 18 Quadratmetern rechnen. Besonders geeignet sind laut dena nach Süden ausgerichtete Dächer. Bei Ost- oder Westausrichtung müsse man gegebenenfalls mit einer etwas größeren Kollektorfläche rechnen.

Zur Speicherung der gewonnenen Wärme braucht man für das Trinkwarmwasser mindestens einen 300-Liter-Speicher. Für die Heizungsunterstützung, die laut Angaben der Experten etwa 20 Prozent des Heizenergieverbrauchs einsparen kann, kommen ungefähr 100 Liter Speichervolumen je Quadratmeter Kollektorfläche dazu.

Die Kosten für den Einbau einer thermischen Solaranlage belaufen sich auf etwa 4000 Euro, berichtet die dena. Bei einer Anlage mit Heizkostenunterstützung müsse man 8000 bis 12.000 Euro kalkulieren.