Monatliche Absenkung

Solar-Einspeisevergütung sinkt plangemäß

Die Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen sinkt von November bis Januar zum jeweiligen Monatsersten um je 1,4 Prozent. Das teilte die Bundesnetzagentur am Donnerstag in Bonn mit. Das liegt im Plan. Würden mehr neue Anlagen ans Netz gehen, sähe es aber schon wieder ganz anders aus.

Solaranlage© Marco2811 / Fotolia.com

Bonn (AFP/red) - Die Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wird für neue Anlagen monatlich angepasst. Dabei ist eine pauschale Absenkung um jeweils ein Prozent vorgesehen. Zusätzlich beeinflusst die Zahl der zuletzt neu gebauten Anlagen die Höhe der Einspeisevergütung.

"Zubaukorridor" ist entscheidend

Liegt der Anlagen-Zuwachs in den zurückliegenden zwölf Monaten über einem Zubaukorridor von 2500 bis 3500 Megawatt, sinkt die Vergütung zusätzlich. Wurden weniger neue Anlagen gebaut, ist das Gegenteil der Fall und der Abbau der Förderung verlangsamt sich. Photovoltaikanlagen erzeugen Strom aus Sonnenlicht.

Juli bis September die stärksten Monate

Zuletzt habe sich der Zubau derartiger Anlagen deutlich dem Korridor angenähert und diesen um lediglich noch 559 Megawatt überschritten, teilte die Bundesnetzagentur mit. Das sei aber auch darauf zurückzuführen, dass die zubaustarken Monate Juli, August und September des vergangenen Jahres nun nicht mehr in die Berechnung einflössen.

Mit Photovoltaik-Rechner die Kosten überschlagen

Die Vorstellung von einer sicheren und langfristigen Energieversorgung mittels einer Solaranlage reizt immer mehr Hausbesitzer. Doch wie gut geeignet ist das jeweilige Dach für die Solarnutzung? Mit unserem Photovoltaik-Rechner lässt sich das ganz einfach herausfinden und eine erste Prognose über die zu erwartende Leistung der Anlage erstellen. Dazu müssen verschiedene Daten wie Dachneigung oder Standort in den Rechner eingetragen werden, der dann (kostenfrei) die Sonneneinstrahlung und Ertrag der Photovoltaik-Anlage errechnet.

Quelle: AFP