Lass die Sonne rein...

Solar Challenge: Gewinnerteam erreichte Geschwindigkeit von 91 Kilometern pro Stunde

Auf der 3060 Kilometer langen Strecke im Australischen Outback lieferten sich kürzlich Solarfahrzeuge bei der Solar Challenge 2001 ein heißes Rennen. Das Gewinnerteam aus Holland fuhr mit Solarzellen, die 28 Prozent Wirkungsgrad erreichten.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Die sechste World Solar Challenge brachte in diesem Jahr neue Rekorde: Mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 91 Kilometern pro Stunde siegte das Team Nuna aus den Niederlanden. Die Gallium Arsenid Solarzellen Triple Junction eines US Herstellers erreichten dabei einen Wirkungsgrad von mehr als 28 Prozent.

Im Hintergrund spielte - wie bei weiteren erstplatzierten Teams - ein deutsches Unternehmen eine entscheidende Rolle. Die Solargeneratoren bei sieben der ersten zehn Teams wurden von der Gochermann GmbH aus Wedel bei Hamburg laminiert. Hans Gochermann war schon 1990 und 1993 am Erfolg der Spirit of Biel aus der Schweiz beteiligt. Der Radnabenmotor des siegreichen Holländischen Teams stammte aus der Schweiz (Biel).

Für Aufsehen bei dieser 3060 Kilometer langen Tour durch den Australischen Outback sorgte der Gründer der WSC Hans Tholstrup diesmal für Aufsehen. Erstmals legte er die Strecke mit einem Serienhybridmobil des japanischen Honda Konzerns ohne die üblichen Begleitfahrzeuge zurück. Er benötigte dabei lediglich zwei Liter Benzin auf 100 Kilometer. Im Vergleich dazu, brauchten die Solarmobile etwa 0,17 Liter Benzinäquivalent. Allerdings benötigte Tholstrup mit seinem Hybridmobil im Vergleich zum Nuna Team etwa die doppelte Zeit.