Strom-News
KlimasünderDer Sommer ist dann doch endlich da, und jeder möchte einen kühlen Kopf bewahren. Abhilfe schaffen mobile Klimageräte, doch diese lassen meist die Stromkosten immens ansteigen. Bis zu 100 Euro könnten sich so bis zum Ende des Sommers ansammeln, warnen Verbraucherschützer.
Brandenburg (red) - Bei einem typischen Gerät mit einer Leistung von 750 W koste die Betriebsstunde zirka 15 Cent, wodurch die Stromrechnung bis Ende des Sommers um bis zu 100 Euro mehr belastet werde, so die Verbraucherzentrale Brandenburg. Dabei lasse der Kühleffekt oftmals zu wünschen übrig.
Die Energieberaterin Margit Unger der Verbraucherzentrale rät zu guten Sonennschutzsystemen. Diese können effektiver sein und dazu auch noch kostengünstiger. Einen guten Sonnenschutz böten Jalousien und Markisen. Diese sollten tagsüber geschlossen gehalten werden. Nachts sollte man gut lüften, damit die in den Wänden gespeicherte Wärme wieder abgeführt werden kann.
Wer sich doch für ein Klimagerät entscheidet, der sollte unbedingt darauf achten, dass das Gerät mit der Energieeffizienzklasse A ausgezeichnet ist. Die Verbraucherzentrale rät, ein vom Fachmann eingebautes Splitgerät zu wählen.
Der Newsletter von Strom-Magazin.de
Bekommen Sie kostenlos jeden Mittwoch aktuelle News vom Strom- und Gasmarkt direkt in Ihr Postfach! Jetzt anmelden:
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat vor vermeintlichen Schnäppchen beim Kauf von Fernsehgeräten gewarnt. Vor der Fußballweltmeisterschaft werbe der Handel verstärkt für Großbild-Geräte mit zum Teil extremem Stromverbrauch. Die Mehrkosten könnten bis zu 400 Euro ausmachen.
Die deutschen Verbraucher haben ersten Ergebnissen einer Studie zufolge bislang nur wenig Interesse an so genannten intelligenten Stromzählern. Den Menschen sei bislang relativ unklar, was diese ihnen brächten, so die Vermutung von Verbraucherschützern. Zudem fehle eine einfach zu bedienende Technik.
Eine neu entwickelte Software hilft US-Bürgern ihren Stromverbrauch zu senken. Dafür werden die jeweils eigenen Stromdaten analysiert und mit denen der Nachbarschaft verglichen. Mittels der Vergleichsdaten gibt es dann Tipps, wie und wo man Strom sparen kann.
Die deutsche Energiewirtschaft macht erste Anzeichen einer Wirtschaftserholung aus. Nach Schätzungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) stieg der Absatz von Strom und Erdgas im ersten Quartal 2010 gegenüber dem Vorjahr insgesamt um knapp fünf Prozent.
An einer Uni in Neubrandenburg will man anhand von Umfragen ein zukunftssicheres Energiekonzept auf die Beine stellen. Die Wissenschaftler wollen dazu Bürger in Mecklenburg-Vorpommern befragen. Es geht auch um die Bereitschaft, regenerative Energien zu verwenden.Strompreise vergleichen
Einfach Postleitzahl und jährlichen Stromverbrauch in kWh eingeben und günstige Stromtarife finden!