Gute Argumente

So viel effizienter sind LED-Lampen als Straßenleuchten

Etwa neun Millionen Straßenleuchten setzen Deutschlands öffentliche Plätze und Wege ins rechte Licht. Viele von ihnen entsprechen aber nicht dem heutigen Stand der Technik. Jährlich verbrauchen diese Leuchten etwa vier Milliarden Kilowattstunden. LED-Lampen hingegen könnten bis zu 40 Prozent an Energiekosten einsparen und wären viel flexibler einsatzbar.

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Köln (red) - Die alten, ineffizienten Lampen belasten das Klima und kosten Städte und Gemeinden eine Stange Geld. Nach der EU-Ökodesign-Verordnung soll sich das nun ändern: Diese Richtlinie verlangt unter anderem, dass die Quecksilberdampf-Hochdrucklampen bis April 2015 durch effizientere Lampen und neue Technologien ersetzt werden. Nach Schätzungen des Deutschen Städte- und Gemeindebundes könnten Kommunen durch die Modernisierung etwa 40 Prozent der Energiekosten einsparen.

Bewegungsmelder auch für Straßenlampen

Eine Möglichkeit, Einsparungen bei gleichzeitiger Verbesserung der Straßenbeleuchtung zu erreichen, ist der Einsatz von speziellen LED-Leuchten. LEDs haben eine höhere Lichtausbeute und eine längere Lebensdauer als herkömmliche Lampen; allerdings gibt es bisher noch keine genormten LED-Lampen. Auch im Gespräch: Bewegungsabhängige Leuchtensteuerung für Wohnstraßen: "Diese Leuchten befinden sich nachts im Stand-by-Modus und beleuchten die Straße immer mit einem Viertel des Lichts. Wird eine Bewegung erfasst, schalten sie automatisch die Straßenbeleuchtung auf das volle Niveau hoch", erklärt Christoph Heyen vom TÜV Rheinland.