Folgenutzung

So soll es mit den Bergbauflächen im Saarland weitergehen

Das Saarland und das Bergbauunternehmen RAG wollen bei der Sanierung und Vermarktung ehemaliger Bergbauflächen eng zusammenarbeiten. Es liege im gemeinsamen Interesse, den Bergbau in der Region "geordnet zu beenden", sagte Wirtschaftsstaatssekretär Joachim Kiefaber am Freitag in Saarbrücken.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Saarbrücken (ddp/red) - Dazu haben Landesregierung, RAG AG und RAG Montan Immobilien einen gemeinsamen Bergbau Lenkungsausschuss eingerichtet.

In dem Gremium sollen zunächst bereits vorhandene Daten über Flächen, Anlagen und Gebäude abgestimmt und ein gemeinsames Leitbild entwickelt werden. Auf dieser Basis soll eine Prioritätenliste für zukünftige Nutzungen erstellt werden. Dabei geht es im Saarbergbau um eine Gesamtfläche von 2500 Hektar, 216 Gebäude, 350 Wohnhäuser und etwa 20 denkmalgeschützte Anlagen.

Für die Folgenutzung nach dem Ende des Saar-Bergbaus gebe es "ein breites Spektrum" an Möglichkeiten, wie etwa Gewerbe- und Industriegebiete, Logistikzentren, Wohnflächen, Standorte für erneuerbare Energien, aber auch Grün- und Erholungskonzepte. Im Lenkungskreis "Bergbauflächen" sollen Folgenutzungen "frühzeitig und im Konsens" abgestimmt werden, sagte Kiefaber.