In Betrieb

Shell Rheinland Raffinerie erhält umweltfreundliches Kraftwerk

Im Werksteil Köln-Godorf der Shell Rheinland-Raffinerie hat Nordrhein-Westfalens Umweltministerin Bärbel Höhn gestern ein "runderneuertes" Kraftwerk in Betrieb genommen. Shell und STEAG AG haben zusammen rund 80 Millionen Euro investiert - jetzt sinken die Emissionen, derweil die Wirtschaftlichkeit steigt.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Hamburg (red) - Bärbel Höhn, Ministerin für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, hat am gestrigen Dienstag im Werksteil Köln-Godorf der Shell Rheinland-Raffinerie ein völlig "runderneuertes" Kraftwerk in Betrieb genommen.

Shell und die STEAG AG, die das Raffinerie-Kraftwerk in einem Gemeinschaftsunternehmen betreiben, haben zusammen rund 80 Millionen Euro investiert. "Für uns hat die Modernisierung und Erweiterung des Kraftwerkes gleich zwei Vorteile: Die Emissionen sinken drastisch, Stickoxide beispielsweise um mehr als 50 Prozent. Zugleich steigt die Wirtschaftlichkeit der Raffinerie deutlich an. Das ist auch ein wesentlicher Beitrag zur Standortsicherung", erklärte Hans van Scherpenzeel, Leiter der Shell Rheinland-Raffinerie anlässlich der Einweihungsfeier.

Köln-Godorf ist für die STEAG das zweite realisierte Raffinerie-Kraftwerksprojekt. Dr. Heinz Scholtholt, Mitglied des Vorstandes der STEAG AG: "Godorf ist eine weitere Referenz für unser Know-how und unsere Technologieführerschaft bei Planung, Bau und Betrieb von Kraftwerken."