An Pilotprojekt beteiligt

Shell fordert Rahmenbedingugen für CCS-Technologie

Shell ist davon überzeugt, dass durch den breiten Einsatz des CCS-Verfahrens nach 2020 sowie der Nutzung von CO2-armen Energiequellen der Energiebedarf gedeckt und gleichzeitig die CO2-Emissionen entsprechend den Zielvorgaben gesenkt werden können. Dafür seien aber entsprechende Rahmenbedingungen nötig.

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Hamburg (red) - Das Unternehmen ist neben CO2SINK an weiteren CCS-Forschungsprojekten beteiligt und ist davon überzeugt, dass CCS unverzichtbar ist, wenn Europa seine Klimaschutz-Ziele erreichen will. Daher fordert Shell einen politischen Rahmen, in dem die CCS-Verbreitung durch Marktinstrumente finanziert wird.

Unter anderem sei ein einheitliches Emissionshandelssystem, das CO2-Emissionen mit einer klaren Kostenstruktur belegt, nötig. Zudem fordert das Unternehmen die Anrechenbarkeit von CCS beim Clean Development Mechanism (CDM). Nötig seien auch global bereitgestellte Mittel für die Entwicklung von sauberen Technologien, zu zu denen auch CCS zählen würde.

Shell ist der Auffassung, dass die staatlichen Strategien, für die Europa sich in den kommenden fünf Jahren entscheidet, die globalen Energie-Rahmenbedingungen für das nächste halbe Jahrhundert formen können. Eine Verzögerung der weltweit laufenden CCS-Projekte um sieben Jahre würde den zusätzlichen Ausstoß von 90 bis 100 Milliarden Tonnen CO2 zur Folge haben.