Jahresbericht 2003

Schweizer Energieversorger verzeichnet Bilanzerfolg

Das Schweizer Energieversorgungsunternehmen Atel steigerte den Umsatz allein im Segment Energie um 70 Prozent auf über 3,8 Milliarden Franken. Ein Drittel des Umsatzes wird in Südeuropa, knapp 30 Prozent in Mittel-/Osteuropa und 14 Prozent in der Schweiz erwirtschaftet.

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Olten (red) - Die Aare-Tessin AG für Elektrizität (Atel) hat das Geschäftsjahr 2003 erfolgreich abgeschlossen. Dabei wurden annähernd 90 Prozent des Energieumsatzes außerhalb der Schweiz, größtenteils in liberalisierten Märkten erwirtschaftet. Zum Geschäftserfolg beigetragen haben sowohl das Handels- wie auch das Vertriebs- und das Versorgungsgeschäfts.

Der konsolidierte Nettoumsatz der Atel-Gruppe stieg um 42,8 Prozent auf 5,3 Milliarden Franken. Zu diesem Wachstum haben laut Geschäftsbericht insbesondere die in den Jahren 2002 und 2003 erworbenen Gesellschaften in Tschechien und Ungarn beigetragen. Das Ergebnis vor Finanzierung und Steuern (EBIT) wuchs um knapp 40 Prozent auf 360 Millionen Franken und der Gruppengewinn erhöhte sich um 60 Prozent auf 272 Millionen Franken. Der Verwaltungsrat beantragt, die Dividende um zehn Prozent auf 22 Franken pro Namenaktie zu erhöhen.

Im Segment Energie stützt sich Atel auf die drei Bereiche Produktion, Handel und Vertrieb. Der Umsatz in diesem Bereich stieg um 70 Prozent auf über 3,8 Milliarden Franken. Ein Drittel des Umsatzes wird in Südeuropa, knapp 30 Prozent in Mittel-/Osteuropa und 14 Prozent in der Schweiz erwirtschaftet. Das europaweite Trading trägt mit 22 Prozent zum Umsatz bei. Der Stromabsatz stieg um über 70 Prozent auf 68,5 Terawattstunden im traditionellen physischen Geschäft. Zusätzlich wickelte Atel im letzten Jahr Standardgeschäfte im Umfang von 67 Terawattstunden und im Wert von 2,7 Milliarden Franken ab.