Keine Markenrechte verletzt

Schweiz: Yellow Access siegt gegen Yello Strom

Ähnlich aussehende Farben, ähnlich klingende Namen, ähnliche Schreibweise - und dann irgendwann die hinlänglich bekannten Rechtsstreitigkeiten. Anfang dieses Monats trafen sich das Schweizer TK-Unternehmen Yellow Access AG und die Yello Strom Verwaltungsgesellschaft mbH vor Gericht.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Mit Urteil vom 6. Oktober dieses Jahres hat das Bundesgericht der Schweiz die Berufung der Yello Strom Verwaltungsgesellschaft mbH gegen das Urteil des Kantonsgerichts Zug im Rechtsstreit mit der Yellow Access AG abgewiesen.

In ihrem Urteil hatten die Zuger Richter dem Schweizer Telekommunikations-Unternehmen Yellow Access das Recht zugesprochen, ihren Firmennamen und die Bildmarke auch weiterhin nutzen zu dürfen. Sowohl das Kantonsgericht als nun auch das Bundesgericht sahen keine hinreichende Begründung für die Klage von Yello Strom, Yellow Access verletze Markenrechte.

Die Bundesrichter schlossen sich der Meinung des Kantonsgerichts an, dass die Ähnlichkeit zwischen der Marke "Yello" und dem Begriffspaar "Yellow Access" selbst im Erinnerungsvermögen des Durchschnittsverbrauchers nicht derart hoch ist, dass eine Verwechslungsgefahr hervorgerufen würde. Weitere Rechtsmittel gegen das bundesgerichtliche Urteil sind nicht möglich sind.