Star verbietet Spots

Schwarzenegger mixt Strom – aber nicht in Amerika

"Mix it baby" - der Slogan, mit dem Arnold Schwarzenegger für die Strommarke E.ON wirbt, soll möglichst die deutschen Grenzen nicht überschreiten. In Amerika ließ der Schauspieler den Werbespot jetzt verbieten.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com
In Deutschland hat der Werbespot des Münchner Energieriesen E.ON für einiges Aufsehen gesorgt: Superstar Arnold Schwarzenegger, vor allem als "Terminator" bekannt, schüttelt für die Strommarke Toaster, Rasierer und Kühlschränke und kommentiert das Ganze mit den Worten "Mix it baby". Wie die "Netzzeitung" jetzt berichtet, will der Muskelprotz die E.ON-Werbung in den USA verbieten lassen. Nach Informationen des Blattes hat der Schauspieler der Düsseldorfer Werbeagentur Grey Worldwide untersagt, den Spot in den USA zu zeigen oder auch nur Bilder daraus zu veröffentlichen.

Kommentiert hat Schwarzenegger das Verbot bisher nicht. Wie die "Netzzeitung" weiter berichtet, hätte allerdings seine Sprecherin als Grund den fehlenden Zusammenhang mit den politischen Ambitionen angegeben. Gerüchten zufolge will Schwarzenegger für die Republikaner als Gouverneur in Kalifornien kandidieren. Der Sonnenstaat konnte in den vergangenen Monaten nicht ausreichend mit Elektrizität versorgt werden, so dass es zu zwangsweisen Stromabschaltungen kam. Hinzu kommt, dass werbende Schauspieler in Amerika keinen guten Ruf haben. Wie ein Sprecher einer kalifornischen Marketingfirma dem "Wall Street Journal" sagte, haben die Stars Angst, die Leute könnte denken, "der hat's wohl nötig".