Prima Klima

Schüler-Energietagung stellt Klimaschutzprojekte vor

Unter dem Motto "Von Schülern für Schüler" stellten in Gelsenkirchen sechs Schulen ihre Projekte zum bewussten Umgang mit Energie vor. Das Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport hatte gemeinsam mit der Energieagentur NRW Schüler des Landes eingeladen, ihre Projekte zum Klimaschutz vorzustellen.

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Das Thema Zukunft ist zu wichtig, um es den Erwachsenen zu überlassen. Das fanden die rund 360 Schülerinnen und Schüler aus 24 Schulen, die in dieser Woche an der Energietagung "Prima Klima - Wir wissen wie!" in der Evangelischen Gesamtschule Gelsenkirchen-Bismarck teilnahmen. Das Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport hatte gemeinsam mit der Energieagentur NRW Schüler des Landes eingeladen, ihre Projekte zum Klimaschutz vorzustellen.

Unter dem Motto "Von Schülern für Schüler" stellten in Gelsenkirchen sechs Schulen ihre Projekte zum bewussten Umgang mit Energie vor. "Ich wünsche mir an allen Schulen in NRW Schüler-Energie-Agenten auf der Jagd nach überflüssigen Kilowattstunden - Agenten mit der Lizenz zum Sparen", erklärte Prof. Dr. Norbert Hüttenhölscher, Leiter der Energieagentur NRW angesichts der Initiativen: Das Solinger Gymnasium Vogelsang beispielsweise koordinierte ein internationales Projekt zum Einsatz regenerativer Energien in Brasilien. In Zusammenarbeit mit Schulen aus Portugal und Brasilien wurde seit Oktober 2001 die Versorgung von rund 20 Häusern der Trembé-Indianer mit Solarstrom aufgebaut.

Im Rahmen des Technikunterrichts haben Schüler der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule in Gladbeck Fotovoltaikanlagen geplant und gebaut. Eine auf dem Schuldach fest installierte Anlage und eine dem Verlauf der Sonne folgende Anlage haben die Schüler mit identischen Solarmodulen ausgerüstet. So können sie die Wirtschaftlichkeit der beiden Anlagetypen vergleichen; mit dieser Bilanz lassen sich Fotovoltaikanlagen weiter verbessern.