Schröder zeigt sich für weitere Konsensgespräche optimistisch

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In einem heute veröffentlichten Interview des "Flensburger Tageblatt" äußerte sich Bundeskanzler Gerhard Schröder zuversichtlich über den Verlauf weiterer Gespräche zum Atomausstieg.


Grüne und selbst die SPD seien nicht gewillt, eine Laufzeit von mehr als 30 Jahren hinzunehmen, da diese Bewertung der Verfassung entspräche. Gleichzeitig mahnte Schröder die Grünen, keine weitergehende Forderungen zu stellen. Die Möglichkeit, dass noch während dieser Legislaturperiode ein Atomkraftwerk abschaltet würde, seien äußerst gering. Auch, wenn es zu einem Konsens kommen sollte, bräuchten die Betreiber eine Übergangsfrist von mindestens 3 Jahren, damit die Bundesregierung keine Entschädigung zahlen müsse.


Auch Bundeswirtschaftsminister Werner Müller rief nochmals zur Kompromissbereitschaft auf. Er gehe weiterhin davon aus, dass auch die Stromkonzerne einen festen Willen zur Einigung hätten.