E.ON und OAO

Schröder und Putin begrüßen deutsch-russisches Gas-Joint-Venture

Vorrangiges Ziel des Joint Ventures des deutschen Energiekonzerns E.ON und des russischen Unternehmens OAO Gazprom ist der Bau einer Gasleitung durch die Ostsee. Außerdem soll das Gemeinschaftsunternehmen die Infrastruktur zur Vermarktung des russischen Erdgases in Deutschland und Europa ausbauen.

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Moskau (ddp/sm) - Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und Russlands Präsident Wladimir Putin begrüßen die Absicht des deutschen Energiekonzerns E.ON und des russischen Unternehmens OAO Gazprom, ein Joint Venture zur Entwicklung der Gasressourcen in Russland zu gründen.

Der Ausbau der Gasinfrastruktur sei von elementarer Bedeutung für die Abdeckung des zusätzlichen Bedarfs auf dem Erdgasmarkt sowie für die Zuverlässigkeit und Sicherheit der Gasversorgung Deutschlands und Europas, erklärten beide Politiker nach ihrem Treffen am Donnerstag in Moskau. Beide Regierungen würden in diese Projekte betreffenden Fragen eng zusammenarbeiten.

Vorrangiges Ziel des Joint Ventures ist der Bau einer Gasleitung durch die Ostsee. Außerdem soll das Gemeinschaftsunternehmen die Infrastruktur zur Vermarktung des russischen Erdgases in Deutschland und Europa ausbauen.